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Software-Architektur: Grundlagen - Konzepte - Praxis

EUR 52,95


Nichts für die Praxis - Sehr theoretisches, akademisches Buch, das auf einem abstrakten Level versucht, Definitionen für Software Architektur zu finden. Also ich kann mit dem Buch überhaupt nichts anfangen, bin aber auch eindeutig ein praxisorientierter Leser.

Gutes Grundlagen- und Lehrbuch. - Das Buch gibt einen systematischen und sehr strukturierten Einblick in das Thema Softwarearchitektur. Neben einer Diskussion und Definition des Begriffs Architektur werden alle relevanten klassischen und aktuellen Themen - i. d. R. auch ausreichend detailliert - besprochen.Zusammendfassend verstehe ich das Buch eher als eine Art Lehrbuch als einen Leitfaden für die Anwendung in der Praxis. Für meinen Geschmack kommt daher das Thema Praxis auch etwas zu kurz. Ich hätte mir mehr konkrete Hinweise dazu gewünscht, wann die Anwendung eines Architekturkonzepts sinnvoll ist und wann nicht und welche Auswirkungen auf die Software dies jeweils hat. - Dies idealerweise verknüpft mit kurzen Einblicken in die derzeit aktuellen Frameworks.Dennoch aus meiner Sicht ein sehr gutes und lesenswertes Grundsatzbuch zum Thema.

Systematische Einführung - Das Buch ist sehr gut als systematische Einführung in die Software Architektur geeignet. Der Aufbau des Buches ist sehr gut gelungen. Es deckt gut strukturiert alle wesentlichen Aspekte von Software Architektur ab. Auch wird bei einzelnen Aspekten zur Vertiefung auf die jeweils beste, spezialisierte, weiterführende Literatur verwiesen. (zu Methodologie, Patterns, Design, MDSD usw.)

Sehr Systematisch - IT-Architektur ist ein Sammelsurium unscharf definierter Begriffe & Konzepte. Die Autoren fokussieren sich dankenswerter Weise auf deren Systematisierung. Das gelingt ihnen m.E. ausgesprochen sinnvoll und präzise. Das geht natürlich zu lasten technischer Details, aber das Buch ist auch so schon dick genug.

Einführung und Referenz - Die Autoren beginnen damit, den Architekturbegriff in der IT zu beleuchten und klar zu stellen, dass es viele Definitionen und Verwendungen gibt. Im Anschluss wird zunächst die Motivation für eine Architektur in Softwareprojekten erläutert um dann eine eigene fundierte Definition zu geben. Neben der durch Praxisbeispiele aufgelockerten Einführung des Bausteinbegriffs hat mir besonders der Ausflug in die Systemtheorie gefallen. Ebenfalls sehr gelungen ist die Einführung zu Architektursichten mit einer tabellarischen Darstellung einer sinnvollen möglichen Aufteilung und der Vorstellung einiger kommerzieller sichtenorientierter Architekturmodelle.Im Anschluss werden Grundprinzipien und Konzepte bis hin zu Themen der Generierung von Softwarebausteinen, MDA und aspektorientierter Entwicklung abgehandelt, stets mit erläuternden Übersichten, Grafiken oder Beispielen. Zudem gehen die Autoren auf den Nutzen von Architekturmustern und Referenzarchitekturen für die Konzeption und Realisierung einer neuen Architektur ein.Nach einer umfangreichen Übersicht historischer und aktueller Architekturstrukturen - angereichert mit Produktbeispielen - widmen sich die Autoren dem Thema Organisationen und Individuen, im Leserleitfaden ist man beim „WER angekommen. Hier geht es um den (mitunter nicht immer ganz rationalen) Einfluss, den Organisationsstrukturen und einzelne Interessensvertreter auf die Architektur ausüben können. Hier wird anschaulich - aber mit den nötigen Hintergrundinformationen - dargestellt, in wie viele Rollen ein Architekt mitunter schlüpfen muss, um erfolgreich zu sein.Als nächstes widmet sich das Buch dem Thema „WIE, also dem Vorgehen. Es werden verschiedene Szenarien vorgestellt. Dabei werden die architekturrelevanten Schritte gezielt verfolgt und untergliedert (z.B. „Erstellen des Business Case für das System, „Verstehen der Anforderungen).Abgerundet wird das Buch durch gleich drei Fallstudien, welche die eingeführten Strategien aufgreifen und untermauern.Softwarearchitektur als Thema kann recht trocken sein, zumal die meisten guten Anekdoten meist eine Etage tiefer (Realisierung) oder darüber (Projektmanagement) zu finden sind. Gerade vor diesem Hintergrund haben die Autoren m. E. einen guten Stil zur Vermittlung des Wissens gefunden. Sie arbeiten z.B. mit gut gewählten Vergleichen. Gleich zu Anfang des Kapitels über Anforderungen kommt beispielsweise einer der treffendsten zu Softwarearchitekturen, den ich bisher gelesen habe - nämlicher der mit Knochen, deren Strukturen sich nach dem Belastungsprofil ausbilden. Viel Mühe haben die Autoren darauf verwendet, dem Leser (das Buch wendet sich sowohl an Entwickler als auch an Studierende) einen Leitfaden als Lesehilfe durch das immerhin über 500 Seiten starke Werk zu geben. Dies erleichtert sowohl den Einstieg als auch das Wiederauffinden von Informationen. Hinzu kommen die in dieser Buchreihe bekannten Marginalien am Rand, die mit viel Sorgfalt erstellt wurden.Kurz: Ich empfehle dieses Buch gleichermaßen als Einführung und Referenz.




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